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Anki am anderen Ende der Welt

Scooterfahren will gelernt sein

Hallo ihr Lieben,

zu unseren weniger schönen Erfahrungen zählt leider ein Scooterunfall. Auf dem Rückweg vom Mount Batur nach Lovina sind Lisa und ich auf einem Feldweg gestürzt. 
Wir haben uns beide das linke Knie aufgeschürft und den Roller etwas verkratzt. 
Es war richtig toll zu sehen, wie hilfsbreit die Menschen waren. Sofort kamen 5 Leute angerannt, die kein Wort englisch sprachen, uns aber sofort helfen wollten. Das hat mich tief bewegt.

Wir haben dann an einem kleinen Laden angehalten und ich habe einem etwa 14 jährigen Mädchen mit Händen und Füßen zu verstehen gegeben, das wir etwas zum Reinigen der Wunden bräuchten. Das Mädchen brachte uns Jod und sterile Tücher und anschließend brachte sie uns zu ihrer Mutter, die als Apothekerin arbeitete.

Wir mussten für den verkratzten Roller 30 Euro bezahlen und damit war die Sache dann erledigt. 
Leider war unsere weitere Urlaubsplanung etwas schwierig. Wir wollten eigentlich in den Westen, um im Dschungel zu wandern und schnorcheln zu gehen. Da wir aber beide humpelten und mit der offenen Wunde nichts ins Wasser durften, haben wir die nächsten 4 Tage im Hotel vebracht - drinnen, da es draußen unerträglich war. 
Tja, irgendetwas ist halt immer. Und wir sind nicht die einzigen Touristen mit einem Rollerunfall gewesen - die meisten laufen dort mit einem Verband herum.

So ging unser Baliurlaub etwas unschön zu Ende.

 

Alles in Allem war der Urlaub auf Bali richtig toll. Zum Tauchen ist Bali unglablich toll, Yoga und Massagen kann man dort auch nur empfehlen und wer eine andere Kultur kennen lernen möchte, ist dort auch bestens aufgehoben. Mit hätten allerdings 3 Wochen gereicht und ich war sehr froh, als wir in Auckland gelandet sind. 

Endlich wieder normale Toiletten anstatt ein Loch im Boden!

 

Liebe Grüße

 

Anki 

Mount Batur - Wanderung auf einen aktiven Vulkan

Hallo ihr Lieben,

mit dem geliehenen Roller sind wir nur mit unserem Handgepäck - die großen Rucksäcke durften wir im Hotel stehen lassen - nach Osten zum Mount Batur gefahren. 
Der Weg dorthin war nicht ganz einfach zu finden und auch nicht ganz leicht zu bewältigen - gerade zu zweit auf dem Roller. Wir mussten mehrere Berge überqueren und unser Roller war leider nicht für zwei Personen ausgelegt. Aus diesem Grund musste ich des Öfteren absteigen und laufen. 
Wir haben hier zum ersten Mal sehr negative Erfahrungen gemacht. Uns sind 3 Jungs im Alter zwischen 9 und 14 hinterher gefahren und wollten uns immer helfen. Sie wollten natürlich Geld von uns. 
Es ging soweit, dass wir etwas unhöflich werden mussten, bis sie uns endlich in Ruhe gelassen haben. Einer der 3 hatte die Frechheit zu sagen, dass er auch die Kamera von Lisa nehmen würde, wenn wir kein Geld hätten um ihn für sein Geleit zu bezahlen. Da kamen wir uns vor wie Geldautomaten. Kein schönes Gefühl.

Der Ort in dem der Mount Batur liegt ist nicht besonders groß und absolut untouristisch. Am darauffolgenden Tag sollte ein großes Fest im Tempel stattfinden und es wurden 5000 Menschen erwartet. Wir bekamen ein traditionelles Abendessen an einem Essenstand an der Straße. Die Frau gab uns eine Schüssel voll mit Reis und 2 Esslöffel Gemüse. Ich dachte noch, dass dies eine seltsame Verteilung war, wusste aber nach dem ersten Bissen, wieso dies hier so gehandhabt wurde. Das Gemüse war unglaublich scharf. So scharf, dass es im Magen brannte, als ich es ass. 
Wir wurden von dem sehr gut englisch sprechenden Besitzer eingeladen am nächsten Tag an der Zeremonie teilzunehmen. 

Im Hostel buchten wir für den nächsten Morgen die Sonnenaufgangstour auf den aktiven Vulkan. 
Um 2 Uhr morgens gab es Frühstück - Schwarztee und Kuchen -  dann ging es los. 
Der Weg war ziemlich steil und unbefestigt. Ein Stachelschwein erschreckte mich zu Tode, als es neben mir aus dem Busch herausgelaufen kam. Ich habe es evtl. angeschrien...

Nach zwei Stunden kamen wir völlig durchgeschwitzt oben am Krater des Vulkans an. Unser Guide war ein großer Celin Dion Fan, wir wurden den gesamten Weg von seinem Handy und ihm beschallt. Oben angekommen sahen wir die ganzen anderen Touristen - es waren sehr viele - dennoch führte uns der junge Mann zu einer Stelle, wo wir ganz alleine waren. Und der Ausblick war unglaublich. 
Das war einer der schönsten Sonnenaufgänge die ich je gesehen hatte. Absolut unglaublich. 
Ich kann das jedem nur empfehlen, auch wenn es wahnsinnig anstrengend und touristisch ist - aber es ist wirklich ein absolutes Highlight. 

Danach gab es Frühstück. Wir haben uns auf den warmen Steinen ausgeruht, unser Guide hat uns Kaffee, hargekochte Eier und warmes Bananenbrot zubereitet. Und zwar hat er in eine kleine Grube eine Plastikflasche mit Wasser und Eier gelegt und nach zwanzig Minuten war das Wasser heiß genug um damit Tee zuzubereiten und die Eier hart gekocht. Es ist etwas beunruhigend zu sehen, wie aktiv dieser Vulkan ist, aber auch ein beeindruckendes Erlebnis. 

Anschließend sind wir noch drei Stunden gewandert, bis uns der Shuttle vom Hotel abgeholt hat. Als wir wieder vom Berg unten waren, konnten wir die riesigen Steine bewundern, die der Batur bei seinem letzten Ausbruch in die Gegend gespuckt hatte. Es war wirklich beängstigend und gleichzeitig faszinierend, wie groß die Felsbrocken waren und auch wie weit diese geflogen sind!

Als wir uns ausgeschlafen hatten, sind Lisa und ich in die Stadt gefahren um einen Einblick in das Tempelfest zu bekommen. Normalerweise lebten in dem Ort wohl so rund 2000 Menschen. Nun befanden sich um die 5000 hier, was wir später bei einer Parade feststellten.

Da dieser Ort kein Touristenzentrum war, sondern eher etwas abseits lag, waren die Leute nicht an Fremde gewohnt und wir wurden mit einer Mischung aus Neugierde und Abneigung betrachtet. Ich habe mich die ganzen vier Wochen kein einziges Mal so unwohl gefühlt wie in diesem Moment. 

Wir durften uns den Tempel von innen ansehen - unser Hostelvermieter hatte uns zwei traditionelle Sarong s geliehen - und wir bekamen sogar Nachhilfe von Kindern, wie man diesen richtig band. Das war sehr schön. 
Die Parade dauerte 1 Stunde. Die ganzen Gemeinden liefen zusammen zum Tempel, jede einzellne machte ihre eigene Musik. Es war ein wirklich einzigartiges Spektakel und wir waren sehr dankbar, dies mit erleben zu dürfen. 

 

Mehr gibt es im nächsten Blogeintrag. 

 

Liebe Grüße

 

Anki 

Balis Norden

Lovina 

 

Wir sind von Ubud aus mit dem Taxi nach Lovina gefahren. Die Taxifahrt war ziemlich preiswert, wir haben zuvor einen Festpreis vereinbart. 
Als wir dann in Lovina angekommen sind, haben wir uns erst einmal in dem nahe gelegenen Einkaufsladen mit Radler eingedeckt und den Abend ausklingen lassen. 

Direkt neben unserem Hotel befindet sich eine kleine Bar, in dem jeden Abend Live - Musik gespielt wird. Das war für die folgenden Abende unser Aufenthaltsort. Wir kamen auch mit den Einheimischen ins Gespräch und erfuhren sehr vieles über deren Kultur. 
Tattoos hat in Bali fast jeder und geraucht wird auch sehr viel, da es wirklich sehr günstig ist. 
Wir haben die nächsten Tage hauptsächlich im Hotel verbracht und gefaulenzt oder waren in Lovina am Strand und haben uns den Sonnenuntergang angeschaut. Das war sehr schön. 

In und um Lovina kann man nicht so viel unternehmen, da es hauptsächlich Strände gibt. Die uns sehr häufig angebotene Delfintour haben wir boykottiert, da die Delfine dort wohl von allen Seiten mit den Booten eingekreist werden und dadurch ziemlich in ihrem Lebensraum gestört werden. Nach 5 Tagen Strandurlaub mit Massagen, entspannen und faul sein ging es dann mit dem Roller in den Osten zum Mount Batur. 


Dazu mehr in meinem nächsten Eintrag. 

 

Schaut doch auch mal auf Instagramm unter Ankis__World oder auf Facebook: Anki von Seidler vorbei.

Liebe Grüße 

 

Anki 

Yogaretreat in Ubud

Ich muss an dieser Stelle evtl erwähnen, dass ich erst 1 Woche bevor wir nach Bali geflogen sind mit Yoga angegangen habe. 

Das Firefly Yogaretreat in Ubud befindet sich inmitten der Reisfelder. Als wir ankamen waren wir ziemlich überrascht, da der Parkplatz nicht direkt beim Retreat ist und alles etwas verwahrlost aussah. Als dann noch ein streunender Hund an Evelins Koffer gepinkelt hat, wollte diese am Liebsten sofort wieder gehen.

Zum Glück änderte sie ihre Meinung, denn das Yogaretreat war wirklich schön. Wir hatten sogar einen Infinitypool - man hatte das Gefühl mitten im Reisfeld zu schwimmen.

Die Zimmer waren groß und sehr geräumig. Das Essen konnte man von 3 verschiedenen Speisekarten auswählen: Indonesisch, International, leichte Gerichte.

Frühstück gab es in Buffettform. Und man hatte pro Tag 1 gratis Kokosnuss! 

Es wurden neben dem täglichen Yoga viele weitere Aktivitäten angeboten. Zb. Kaffeetasting, Besuch der Reisfelder, Kochkurs, Opfergabe basteln, singen, Glühfliegen anschauen, Radtour... Manche Angebote setzten wir aus, damit die Entspannung nicht zu kurz kam. ;)

Sogar 1 Gratis Massage haben wir bekommen. Und das alles für 260 Euro. Unglaublich! 

Ich habe noch seperat einen Kurs besucht, indem wir Shampoo, Sonnencreme, Bidylotion und Peeling selbst aus Pflanzen hergestellt haben . Das war super lustig und echt interessant.  Möchte zuhause in dem Bereich etwas experimentieren. 

Lisa und ich haben uns einen Roller gemietet und haben 2 tolle Wasserfälle und die großen Reisfelder bei Ubud angeschaut . Leider waren überall unglaublich viele Touristen. Aber etwas gutes hat es: Wir haben uns von einem Guide einen Regenschirm ausgeliehen und haben jetzt ein einzigartiges Wasserfall - Regenschirm- Partnerbild! Bisschen verschwommen, aber einzigartig ;)

Wir haben viele tolle Menschen kennen gelernt und hatten eine gute Zeit. Yoga macht mir sehr viel Spaß und auch das meditieren ist sehr schön. 

Nach einer Woche Yogaretreat ging es weiter in den Norden. 

 

Schreibt mir gerne: Seidler.anki@web.de

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Facebook: Anki von Seidler

 

LG vom anderen Ende der Welt 

 

Eure Anki 

Bali Woche 2

Hallo Ihr Lieben,

ich hatte mit diesem Eintrag schon vor ein paar Wochen angefangen, jedoch wurde ich im MC Donalds (ich muss ja iwo Internet schnorren,) ) angequatscht und musste dann los. 

Nun denn, weiter gehts:

Bei meinem 3. Tauchgang habe ich 2 Schildkröten gesehen. Das war so unbeschreiblich toll, wie die tiefenentspannt dahin getrieben sind. Ein Erlebnis, welches ich nicht so schnell vergessen werde!

Nachdem ich erfolgreich meinen Tauschschein bestanden habe, hat mich der nette Fahrer von der Tauschschule nach Kuta gefahren. Dort haben Lisa und ich uns wieder getroffen. In dem schönen Hotel, es lag zum Glück etwas Abseits der Hauptstraße, habe ich dann auch Lisas Mama Angela und deren Freundin Evelin kennen gelernt.

In den folgenden Tagen haben wir uns sehr viele Massagen gegönnt, waren an einem Lost Place und haben Babyschildkröten ins Wasser kriechen sehen. 

Es gibt direkt in Kuta eine Schildkrötenauffang Station. Dort werden die Schildkröteneier aufgenommen und wenn die Kleinen 2 Wochen alt sind, sind sie stark genug um ins Wasser kriechen zu können. Es war zwar sehr touristisch aber total toll.

 

Ein Lost Place ist ein verlassener Ort. In diesem Fall war es ein verlassener Freizeitpark.  Überall waren Grafittis, wirklich schöne Grafittis. Wir haben unendlich viele Bilder gemacht und ich wurde unglaublich oft von Mücken gestochen. 

Lisa und ich sind einen Abend lang feiern gegangen. Im Skygarden in Kuta haben wir uns mit 2 anderen Backpackern aus Neuseeland getroffen.  Der Skygarden ist eine Disco mit 4 Floors. Alle Mädels, die nach 9 gekommen sind durften umsonst rein. Es gab auch ein gratis Buffett - was will man mehr? 

Der Abend war gut, aber 1. Abend hat vollkommen gereicht. 

Den Rest der Woche haben wir entspannt, bevor es dann nach Ubud ins Yoga Retreat ging.

 

Ich hoffe euch geht es gut:)

Wenn ihr Fragen habt meldet euch gerne.

Seidler.anki@web.de 

Ich bin auch mittlerweile auf Instagramm unterwegs: Ankis__world

Alles Liebe

Anki 

Bali Woche 1

 Hallo ihr Lieben,

es ist so viel passiert und ich hatte keine Zeit hier etwas rein zu schreiben. Jetzt dafür umso ausführlicher!

Lisa und ich sind am 30.08 von Palmerston North mit dem Flugzeug nach Auckland geflogen, um dort dann mit Emirates nach Denpasar, Bali zu fliegen. Unser Urlaub fing schon sehr unentspannt an, da unser erster Flieger 2 Stunden Verspätung hatte. Also hieß es in Auckland erst einmal sehr sportlich mit Backpacks von dem Domistic Terminal zum International Terminal zu rennen. Wir haben es dann auch gerade noch so geschafft (unter mitnahme sämtlicher Sicherheitschecks, inklusive Sprengstofftest).

Nach 9 Stunden Flug, die wir hauptsächlich mit Filme schauen verbracht haben, sind wir dann in Bali am Flughafen angekommen. Das ist der schönste Flughafen, den ich je gesehen habe. Sie haben innen ganz viele tolle Blumengebilde und wie eine Art kleinen Tempel gebaut. Sehr schön. 



Als wir das Flughafengebäude verlassen haben, hat uns erst einmal die Hitze getroffen. Es hatte abends um 7 immer noch 28 Grad. Das waren wir ja von Neuseeland wirklich nicht gewohnt. 
Vor dem Flughafengebäude standen ca. 50 Taxifahrer, die sich um uns geschlagen haben. Das war sehr nervig. Wir haben uns dann einem nett aussehenden Balinesen anvertraut, der uns nach Sanur in unsere erste Unterkunft gefahren hat. Für 150.000 IDR. Der Umrechnungskurs ist 100.000 IDR = 6,00 Euro. Also für uns war die Taxifahrt wenn man in deutschen Preisen rechnet sehr günstig. 
Wir sind dann in Sanur im "Erwins Guesthouse" untergekommen. Das war eine sehr schöne Unterkunft, mit leckerem Frühstück. Wir haben uns ganz bewusst für Sanur entschieden, da es nicht direkt im Tourihochgebiet liegt und die Boote nach Nusa Peniada und Nusa Lembongan dort vom Strand aus abfahren. 
Am nächsten Morgen sind wir nach einem entspannten Frühstück zum Strand gelaufen und mit dem Schnellboot ca. 45 Minuten lang nach Nusa Penida gefahren. (das ist die größere der beiden Inseln.) Dort sind wir dann nach reichlicher Verhandlung vom Hafen zu unserer Unterkunft, "Kuwera Homestay" gefahren worden. Man muss mit den Taxifahrern foglend verhandeln: Wir haben festgestallt das 10.000 IDR pro Kilometer ein guter Preis ist, also 60 Cent. Du fragst, was das kostet. Er nennt einen absolut lächerlich überteuerten Preis, dann lachst du. Nennst deinen viel zu niedrigen Preis, dann lacht er und dann kommt ihr langsam auf einen Nenner. Also wer nicht gerne verhandelt, der wird zu viel bezahlen ;)
Wir haben uns dann vom Hotel aus einen Roller ausgeliehen und haben die Ostküste der Insel abgefahren. Haben eine Smoco in einem süßen Restaurant direkt am Meer gemacht und sind zum Artus Beach gefahren. Das war wirklich sehr schön. 

   

Nusa Penida ist noch nicht so touristisch wie Bali, daher sind auch nicht so viele Leute dort. Wir haben uns aber aus Unwissenheit erst einmal unbeliebt gemacht - wir wollten in einen Tempel gehen, der nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Es gibt genug Tempel, die man besuchen darf, aber die Kommuneneigenen sind nicht für die Öffentlichkeit gedacht.

Wir hatten einen sehr schönen Tag und sind dann am nächsten Tag auf die Nachbarinsel Nusa Lembongan gefahren. Dort haben wir uns wieder einen Roller ausgeliehen und sind zu den Mangroven gefahren. Das war eines meiner Highlights. Wir sind mit dem Standuppaddle durch den Dschungel auf dem Wasser gefahren. Überall sind Wurzeln und Bäume und es ist unglaublich schön. Also das muss man auf jeden Fall machen, wenn man auf Nusa Lembongan ist. 
Es gibt noch eine zweite, kleinere Insel, Nusa Ceningan, die über eine Brücke von Nusa Lembongan erreicht werden kann. Dort gibt es die Blue Lagoon, eine wunderschöne Bucht, in der das Wasser richtig toll hoch spritzt. War sehr sehenswert.

Wir sind dann mit dem Speedboot wieder zurück nach Nusa Penida und haben am letzten Tag noch die andere Hälfte der Insel mit dem Roller erkundet. Wir waren in der Crystal Bay und haben dort am Strand relaxt - natürlich haben wir zwei Weißbrote uns nen üblen Sonnenbrand eingefangen - und sind dann noch zum Kelingking Beach. Das war eine Tortour dort runter zu kommen! Man muss nämlich 1 Stunde wenig Vertrauenserweckende Holzgestängestufen runter klettern, bevor man am eigentlichen Strand ist. Aber es war wunderschön und als wir wieder hoch sind, ist die Sonne gerade unter gegangen. Wir haben dann noch viele Mantarochen von oben im Wasser gesehen. Es war wirlklich toll.

Und dann kamen die Affen. 

In Bali gibt es sehr viele Affen, die auch ihr Revier vertreidigen. Wir standen an der Klippe und haben uns mit anderen Deutschen unterhalten und dann kam auf einmal die Affenbane und ist direkt auf einen der Jungs zu gerannt, der fast runter gestürzt wäre. Das war ein Schock!
Aber wir waren dann zum Glück zu uninteressant :D

Am nächsten Morgen sind wir zurück nach Sanur gefahren und Lisa und ich haben uns getrennt. Lisa ist nach Denpasar an den Flughafen zurück, um ihre Mutter und deren Freundin abzuholen. Sie sind dann weiter nach Kuta gefahren. Ich bin in Sanur geblieben und habe dort meinen Tauchschein gemacht. Ich bin jetzt Open Water Diver und darf bis auf 18 m tief tauchen!

Wer schon einmal tauchen war, weiß das es eine komplett andere Welt ist. Es ist so ruhig und unglaublich schön! Ich habe zwei große Schildkröten gesehen und das war eines der schönsten Erlebnise die ich bisher hatte. Sie waren so friedlich und entspannt. Auch die Unterwasserwelt ist umwerfend. Unbeschreiblich. Und dann sieht man mit was für Müllprobleme Bali zu kämpfen hat. Sie haben kein Recyclingsystem. Dort wird der Müll im Hintherhof verbrannt. Alles stinkt nach brennendem Plastik. Und der Rest landet im Wasser. Bei den Tourstischen Spotts sorgen die Einwohner offensichtlich dafür, dass kein Müll herum schwimmt. Aber wie das anderen Stellen aussieht, will ich gar nicht wissen. 
Das wird nicht mehr lange so weiter gehen, da immer mehr Touristen kommen, immer mehr Müll produziert wird... Aber das Bewusststein für diese Problematik scheint noch nicht da zu sein.

Ich war in der Blue Season Diving School in Sanur, welche auch Deutschsprachige Kurse anbietet. Wir waren nur zu 3. in der Gruppe, ich und ein Schweizerpärchen. Es war wirklich ein einmaliges Erlebnis!

So, das war die erste Woche.

Ich hoffe ihr seid noch nicht gelangweilt ;)

 

Liebe Grüße

 

Eure Anki 

alle Finger noch drann

Hallo ihr Lieben,

 

es freut euch bestimmt zu hören, dass wir beide noch unverletzt sind (die blauen Flecken mal außen vor gelassen ;))

Lisa und ich sind nach 1 Woche in das 2. Haus gezogen und leben richtig königlich mit eigener riesiger Küche, Bad, Schlafzimmer, Kamin und noch 3 weiteten leeren Räumen. Wir haben außerdem eine Veranda auf der wir 2 alte Sofas gestellt haben  und einen von Lisa selbst gebauten Tisch. Uns geht es gut. 

Wir haben Wände raus gerissen und neue gebaut, haben Tapeten abgezupft, Regen Rinnen gereinigt, das Dach ab gedeckt und wieder neu eingedeckt, Bäume gestutzt.  Also wirklich viel. Ich kann jetzt mit Hammer, Brecheisen, Sägen und sogar einem Quad umgehen. ;)

Wir haben jetzt 5 Wochen in Feilding gearbeitet, den Farmer Markt besucht (immer freitags) und sind 1 Wochenende weh gefahren um uns die Gegend anzusehen. :)

Im Moment bin ich 2 Std von Feilding weh im Skiurlaub. Unser Chef hst uns samt Familie hierher in ein wunderschönes neues Haus eingeladen. Ich war heute auf einem Vulkan Snowboarden :)              Gestern waren wir wetterbedingt nicht auf der Piste sondern beim Indoor Klettern :) Die Höhenangst habe ich beinahe überwunden :)

Morgen geht es nochmal auf die Piste und dann zurück für 3 Tage. Danach geht es für Lisa und mich für 4 Wochen nach Bali :)

Ohja! von - 4 Grad zu + 30! :)

Nach dem Baliurlaub fliegen wir wieder nach Neuseeland und dann wird nochmal renoviert. ich möchte mir noch 3-4 Sachen auf der Nord Insel ansehen und dann geht es für moch alleine auf die Süd Insel. Am 18.12 geht mein Flug nach Australien, daher habe ich gar nicht mehr so viel Zeit. 

Für alle die schon sehnsüchtig auf meine Rückkehr warten: ich komme doch erst im März zurück, da ich nach Australien noch nach Asien fliege. Ihr habt also noch 1 Monat länger Ruhe vor mir;)

Was gibt s sonst neues? Wer eine gute Doku sehen möchte (besonders die Frauen ) denen kann ich den Film Embrace empfehlen. Er hat mir sehr geholfen bei meiner Selbstfindung, die ich hier ja doch irgendwie betreibe. 

Liebe Grüße aus Neuseeland !

lasst was von euch hören 

 

Eure Anki 

Roadtrip von Hahei nach Feilding

Hallo ihr Lieben,

Lisa und ich haben am Mittwoch unsere Zelte in Hahei abgebrochen und sind weiter gefahren. Unsere Tour war sehr abwechslungsreich: Wir waren erst in Coromandel Town, wo wir uns das kleine Örtchen angeschaut haben und mit einer antiken Eisenbahn gefahren sind. Es nennt sich Driving Creek Railway and Potteries. Da hat jemand Land gekauft und selbst Schienen darauf verlegt. Es war ziemlich cool, vor allem weil alles sehr liebevoll gestalltet wurde. 

Unser nächster Stop war ein echt schöner Campingplatz irgendwo im nirgendwo, wo wir dann am nächsten Tag eine Wanderung zu den Wentworth Wasserfällen gemacht haben. Das war richtig schön. Danach haben wir uns Whangamata angeschaut. Die Städte hier sind nichts besonderes, aber ganz nett, um mal einen Kaffee trinken zu gehen. Wir waren noch kurz am Strand und sind dann weiter gefahren Richtung Auckland, wo wir am Samstag auf eine Fotoausstellung gegangen sind. 
Seitdem ich in Neuseeland bin denke ich viel über Umweltschutz nach. Wenn man Tagtäglich in einem Paradies unterwegs ist, wird einem richtig bewusst, dass es um jeden Preis geschützt werden muss.
Bei der Fotoausstellung ging es um die Missstände der Welt. Unter anderem wurden dort Fotos gezeigt, wie die Müllentsorgung funktioniert - oder eben nicht funktioniert. Wir waren danach erst einmal schockiert. Diese Ausstellung hat Lisa und mir doch wieder einmal vor Augen geführt, wie gut es uns doch geht. 

Am Hafen fand ein Maori Fest statt - sie haben das neue Jahr gefeiert. Es war sehr schön, die Brücke wurde beleuchtet und es gab viele verschiedene Aufführungen. Was hier sehr schön ist: Es geht nicht darum eine perfekte Vorführung zu erreichen, sondern darum das die Statisten und auch das Publikum Spaß hat. Und das ist den Künstlern sehr gut gelungen. 

Anschließend ging es für uns weiter nach Otorohanga in das Kiwi House. Wir haben 4 Kiwi - Vögel gesehen! Die sind so süß und rennen echt richtig witzig. Leider darf man da drinnen keine Fotos machen. Die Kiwi s sind ja nachtaktiv, darum ist in dem Bereich in dem sie leben alles abgedunkelt, damit die Besucher die Tiere auch in Aktion sehen können. 
Wir sind dann Richtung Taup weiter gefahren um uns mit einer Freundin zu treffen und dann ging es auch schon nach Feilding. Die Stadt ist größer als gedacht, es gibt so ziemlich alles. 

Wir haben im Moment noch unsere eigene RbnB Wohnung, in der wir bis Sonntag wohnen dürfen - umsonst - dann geht es für uns in ein eigens Haus - umsonst. Wir renovieren dann das Nachbarhaus, der Besitzer möchte dort einen Kindergarten daraus machen. Die ersten zwei Tage haben wir bisher gut überstanden, alle Finger sind noch dran. Was will man mehr? Ich lerne sehr viel dazu.

 

Liebe Grüße aus Neuseeland

 

Eure Anki 

Woofen in Hahei

   

Hallo ihr Lieben,

Lisa und ich waren jetzt 2,5 Wochen in Hahei in der Tatahi Lodge beim woofen. Für alle die nicht wissen was woofen ist: Man arbeitet 2,5 - 5 Stunden am Tag für Unterkunft und Essen. Wir haben jeden Tag 3 Stunden für Unterkunft und Frühstück gearbeitet. 
Lisa hat die ganzen Betten gemacht und ist jetzt Meisterin im raussaugen ;) und ich bin the number one Bathroom Cleaner. Ich durfte immer die Bäder putzen. Wir hatten eine sehr gute Zeit in Hahei. Das Wetter war meistens gut, ich bin morens oft zum Sonnenaufgang (um 7.30 Uhr) an den Hahei Beach gegangen und habe dort einen Strandspatziergang unternommen. Das war richtig schön und entspannend. Wir haben immmer von 9.30 - 12.30 Uhr gearbeitet und hatten somit viel Zeit um die Gegend zu erkunden. Das haben wir auch fleißig getan. 
Wir waren am Hot Water Beach. 
Neuseeland hat ja sehr viele Vulkane und daher auch viele heiße Quellen. An diesem Strand kann man sich bei Low Tide (Ebbe) ein Loch an bestimmten Stellen graben und dann kommt von unten sehr heißes Wasser nach oben. Also wirklich heiß - manchmal sogar so heiß, dass man sich verbrennt. Für euch ist es nichts Besonderes, aber ich war im Juli im Meer - bei ca. 12 Grad, weil mir so heiß war nach einer halben Stunde in meinem privaten heißen Pool. 

 

 

Wir haben auch Cathedral Cove besucht - das ist ein Strand, der nur durch ein Felstor betreten werden kann. Ist ein ganz schöner Strand, aber sehr touristisch. Wir haben auch eine Kanutour dort hin gemacht -. das war ein weiteres meiner bisherigen Hightligts. 

 

Wir hatten mit den anderen Woofern eine schöne Zeit - waren am Cooksbeach, haben Sushi selber gemacht, den besten Pub in Hahei, das Poor House oft besucht (es ist der einzige Pub) und nachts am Strand ein Lagerfeuer mit Stockbrot genossen. 

 

Ich habe hier ein Cidertasting veranstaltet. Es gibt hier so viele verschiedene Sortren, das ist echt verrückt. Das Kirschcider (rechts) ist nicht so meins, die anderen sind sehr gut ;) 

Nach dem wir 2,5 Wochen in dem schönen, aber ruhigen Örtchen Hahei waren, geht es für uns wieder weiter. 1 Woche Roadtrip und anschließend werden wir in Feilding arbeiten gehen. Wir renovieren ein altes Haus. 
Ob das was wird? ;D

Liebe Grüße vom anderen Ende der Welt! 

 

Eure Anki 

Road Trip von Thames nach Hahei


Lisa liebt es zu fotografieren. Und ich finde sie kann es auch ganz gut ;)  

                                                               

                                                                        

Hallo ihr Lieben,

nach unserem Pinaccles Abenteuer haben Lisa und ich uns in Thames einen guten Kaffee gegönnt und kurz das Städtchen in Augenschein genommen, bevor wir dann zur Fletscher Bay hoch gefahren sind. Ich habe euch ein paar Bilder hochgeladen, um euch einen Eindruck davon zu geben, was wir alles gesehen haben. 
Die Landschaft ist wunderschön. Coromandel ist eine Halbinsel und wir sind die Westküste abgefahren, immer am Meer entlang. Die Straßen waren teilweise sehr abenteuerlich und konnte man fast nicht als Straßen bezeichnen. DIe Bezeichnung Feldweg hat es ganz gut getroffen. Wir mussten auch 2x einen kleinen Fluss durchqueren - Tweety (unser Auto heißt so, weil es sehr oft ziemlich laut zwitschert, wie Vögel ) hat es zum Glück alles suverän gemeistert. 
Wir haben im Auto geschlafen, es war ganz okay von der Temperatur her. 

Dinge die ich gelernt habe:
- 4 Tage nicht zu duschen ist gar nicht soooo schlimm

- Kühe können hüpfen!!!!

- man braucht nicht viel um glücklich zu sein. 

Unser letzter Stop ist in Hahei, das liegt auf der Ostküste von Coromandel. Dort werden wir die nächsten Wochen woofen. 

6x Selfie of the day :D 

Ich hoffe euch geht es gut!

 

Liebe Grüße vom anderen Ende der Welt

 

Eure Anki 

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